Am Montag startete das Projekt. Annika Schweizer stellte das Stück vor und zehn Schülerinnen und Schüler nahmen am Casting teil. Nach spannenden Proben und Entscheidungen stand die Besetzung fest. Um 15 Uhr endete der erste Projekttag.
Am Dienstag und Mittwoch wurde intensiv geprobt, Texte gelernt und Szenen verfeinert. Am Donnerstag folgte dann der große Aufbau: Stühle wurden gestellt, die Bühne in der Aula vorbereitet und auf dieser noch einmal geprobt. Nach der Generalprobe gab es als Stärkung Pizza – bevor sich um 18 Uhr schon die ersten Gäste einfanden. Pünktlich um 18:30 Uhr begann die Aufführung.
Ein Stück, das unter die Haut geht
In „ICE BREAKER“ geht es um zwei Jugendliche: Ricky, die unter Depressionen leidet, und Anna, die einfach ein paar schlechte Tage hat. Im Verlauf des Stücks zeigen sich die Unterschiede und Missverständnisse im Umgang mit psychischer Gesundheit.
Beide Figuren haben Familie und Freunde, die unterschiedlich auf ihre Situationen reagieren – Ricky hat eine Mutter, eine Schwester und eine beste Freundin, während Anna zwei beste Freunde, eine Schwester und einen Vater hat. Auch eine Psychologin spielt eine wichtige Rolle im Geschehen.
Eine Besonderheit des Stücks: Nach jeder Szene durfte das Publikum selbst mitdenken. Auf einer Liste konnten die Zuschauer sehen, was die Symptome einer depressiven Person sind und diese mit dem Verhalten von Ricky und Anna vergleichen. Etwa ab der Hälfte des Stücks hatten sich die meisten für Ricky entschieden – und die Aufführung ging ohne Unterbrechung weiter.
Ein erfolgreicher Abschluss
Am Freitag wurde „ICE BREAKER“ noch einmal vor den Klassen 8, 9 und 10 aufgeführt – wieder mit großem Erfolg. Nach dem Applaus und den positiven Rückmeldungen bauten die Protagonisten gemeinsam die Bühne ab und beendeten so eine spannende, lehrreiche Woche.
Insgesamt standen zehn Schülerinnen und Schüler auf der Bühne, unterstützt von zwei Schülerinnen, die Licht und Ton betreuten.
Das Ergebnis: Ein beeindruckendes Theaterprojekt, das zeigte, wie ernst und kreativ Jugendliche wichtige Themen wie Depression und mentale Gesundheit aufgreifen können.
Sollte jemand bei dem Thema zweifeln ob er selbst von Depressionen betroffen ist sollte er sich umgehend bei unserer Schulpsychologin Frau Ankenbrand melden!





