Am 24.10 2025 war an unserer Schule das Ensemble „Radiks“ aus Berlin zu Gast und zeigte das Theaterstück „Fake oder War doch nur Spaß“. In dem Stück ging es um Cybermobbing und den verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien – Themen, die auch die Lebenswelt unserer Schüler betreffen.
Die Geschichte handelte von Lea, einer 17-jährigen Schülerin, die davon träumte, Sängerin zu werden. Nachdem sie in eine Casting-Agentur aufgenommen worden war, weckte das Neid und Missgunst bei Mitschülern – besonders bei ihrer besten Freundin. Aus kleinen Sticheleien wurden schnell ernsthafte Mobbingattacken, die sich bald auch in sozialen Netzwerken fortsetzten. Die Situation eskalierte und Lea sah keinen anderen Ausweg mehr und wollte ihr Leben beenden.
Das Stück verdeutlichte, wie schnell harmlose Kommentare und Gerüchte online zu großer mentaler Belastung führen können. Gleichzeitig regte es zum Nachdenken an: Wie hätte man Lea helfen können? Wann wird ein „Spaß“ zu viel?
Unsere Schule hatte das Theater eingeladen, um auf das Thema Mobbing aufmerksam zu machen. Zudem sollten die Schüler durch das Stück lernen, bewusster mit sozialen Medien umzugehen und ihre Medienkompetenz zu stärken.
Im anschließenden Gespräch mit den Schauspielern Manuela Weirauch und Tom Pilath konnten die Schüler eigene Erfahrungen teilen und Fragen, welche sie vorher mit ihren Klassenleitern besprochen hatten, stellen. Es wurde heiß diskutiert und auch viele Spekulationen und Vermutungen aufgestellt.
Insgesamt eine gelungene Abwechslung im Schulalltag, die eindrucksvoll das Thema Mobbing darstellte. Besonders beeindruckend war die Darstellung von Opfer und Täter mit einer Schauspielerin, die dabei Aussehen, Gestik, Mimik und Sprache komplett wechselte. Im Abschlussgespräch mit den Schauspielern erfuhren die Schüler, dass auch sie bereits Erfahrungen dieser Art in ihrer Jugend machen mussten, was sichtlich Eindruck hinterließ. Bleibt zu hoffen, dass Opfern geholfen werden konnte und potentielle Täter abgeschreckt wurden.



