Da die Unfallstatistik der Polizei Unterfranken eine erhöhte Unfallhäufigkeit bei Zweirädern auswies und hier zwei Fahrgruppen besonders auffielen, nämlich Rentner und Jugendliche, lud die Polizei Bad Königshofen Schüler der Mittel- und Realschule, sowie des Gymnasiums zu einer Veranstaltung in die Aula des Gymnasiums ein. Polizeihauptkommissar Flügel erklärte den Sechst- und Siebtklässlern einige Fakten rund um Fahrrad, E-Bike, Roller, Elektroroller und auch Mofa. Er wartete mit einigen wissenswerten Fakten rund um ein verkehrssicheres Fahrrad auf, berichtete von der Altersgrenze von 14 Jahren für das Fahren von E-Rollern und die Versicherungspflicht von E-Rollern. Lebhafter wurde die Veranstaltung mit den Fragen der Jugendlichen, die von manchen Antworten des Polizisten sichtlich erstaunt waren. Besonders das Thema tunen von E-Bikes und Mofas weckte das Interesse von einigen Schülern. Sie waren überrascht über die Strafmöglichkeiten, wenn man mit frisierten Zweirädern erwischt wird. Neben dreistelligen Bußgeldern kann eine Führerscheinsperre drohen, sodass der Autoführerschein erst mit 20 Jahren erworben werden kann, was Schülern auf dem Land durchaus wehtun kann. Außerdem kläre Flügel über folgen eines stärkeren Motors auf. Die verbesserte Leistung des Antriebes erfordert schließlich auch eine größere Bremswirkung. Die Bremsen sind jedoch meist nicht das erste Objekt des Tuners. Alles in allem eine gelungene Präventionsveranstaltung, die Jugendliche im Umgang mit ihren verschiedenen Zweirädern sensibilisieren konnte.
